In Produktion

Crowley

Zurück in den Sattel

Schon 2015 haben wir Crowley auf seinem Weg, ein echter Cowboy zu werden und sein erstes Pferd zuzureiten, filmisch begleitet. Heute ist alles anders. Crowleys Bruder starb bei einem Autounfall und seine Eltern haben sich getrennt. Manchmal weiß Crowley nicht, wohin mit seiner Wut und Trauer. Doch er hat ein neues Ziel. Er will in die Fußstapfen seines verstorbenen Bruders treten und Bullenreiten. Für den Wettkampf trainiert er hart, denn er will mindesten acht Sekunden auf dem Bullen sitzen bleiben.

Die Magie der Nacht im Spiegel der Malerei

Seit Jahrhunderten ist die Nacht ein immer wiederkehrendes Sujet in der Malerei, aber wie hat sich die Nacht und wie hat sich der Blick der Künstler auf sie verändert?Ursprünglich war die Nacht vor allem die Zeit, in der das Licht abwesend war. Für die Malerei stellte die Darstellung der Nacht entsprechend eine große Herausforderung dar. Im Mittelpunkt des Films stehen die großen historischen Bilder, Schlüsselwerke der Kunstgeschichte zum Thema Nacht. Doch was bedeutet die Nacht für die Künstler von heute? Was haben Elektrifizierung und Digitalisierung für Auswirkungen?

Schlachtfeld Geschlecht

Eine Kulturgeschichte männlicher und weiblicher Gewalt

Anhand von ausgesuchten Werken der Kunstgeschichte und Beispielen aus der heutigen Kunstproduktion sowie der Kunstausstellung „Gewalt und Geschlecht. Männlicher Krieg – Weiblicher Friede“ geht der Film der Frage nach, wie Gewalt und Geschlechterfragen in der Kunst zusammenhängen und ob die gängige Gleichung stimmt: Mann = gewalttätig, soldatisch und Frau = sanft, friedlich. Ein Blick in die Kunstgeschichte bringt überraschende Erkenntnisse und zeigt, wie wenig tragfähig diese Klischees sind.

August der Starke

Kunst und Pracht im Absolutismus

Unter der Regentschaft August des Starken erlebte Sachsen eine kulturelle Blüte. Die barocke Prachtentfaltung des Wettiners prägt das Antlitz der alten Residenzstadt Dresden bis heute und begründete ihren Ruf als europäische Kunst- und Kulturmetropole. Für ihn ist die prunkvolle Selbstinszenierung das wichtigste Mittel zur Durchsetzung und Erhalt seines Herrschaftsanspruchs. Damit folgt August dem Vorbild des von ihm bewunderten Ludwig XIV. und wird, gleich ihm, zum Musterbeispiel eines absolutistischen Herrschers. Doch das hat seinen Preis. Die ehrgeizigen Pläne und Projekte des sächsischen Monarchen überfordern das Land. Nach dem barocken Feuerwerk des Augustinischen Zeitalters tritt das wirtschaftlich erschöpfte, militärisch besiegte Sachsen Mitte des 18. Jahrhunderts als Akteur von der politischen Bühne Europas ab. 2019 wird im königlichen Residenzschloss das im Bombenhagel des 2. Weltkriegs zerstörte Paradeappartements des Königs feierlich wiedereröffnet.

Die Andersdenkende

Rosa Luxemburg

Im Januar jährt sich der Todestag von Rosa Luxemburg zum 100. Mal. Rosa Luxemburg war zu ihrer Zeit die erste Frau, die konsequent zum internationalen Kampf gegen die alte Ordnung aufrief; zur Enteignung des großkapitalistischen Eigentums; zur Befreiung der Frauen, was das Wahlrecht, den Zugang zur Bildung und ein selbstbestimmtes Leben beinhaltete; gegen den Militärstaat, gegen Krieg und die enge und starre Nationalstaat-Politik in Europa und in der ganzen Welt. Der Film schlägt einen Bogen von der Zeit von Rosa Luxemburg, ihrem Leben, ihrem Wirken damals, bis zu ihrer Bedeutung und Aktualität heute.

Isidro

Geboren um zu Rennen

Isidro ist 10 Jahre alt und gehört zum mexikanischen Ureinwohnerstamm der Tarahumara. Mit seinen Eltern, seiner Oma, dem Zwillingsbruder und seiner Schwester lebt er in einer kleinen Hütte. Auch wenn das Leben hier sehr bescheiden ist und es kaum Strom gibt, ist Isidro froh, ein Raramuri zu sein. Raramuri sind die, die schnell rennen und die schnellsten seines Stammes haben schon die größten Marathons der Welt in Bastsandalen gewonnen. Isidro will auch rennen! Er wird jetzt das Nachbardorf beim anstehenden Erntefest herausfordern.

Der neue Name der Rose

Auf den Spuren der Zisterzienser

Eine Doku-Reihe

Die Doku-Reihe entdeckt die Lebenswelten der Klöster und die Gründe der alten Erfolgsgeschichte der Klöster neu, taucht in die faszinierende Welt des Mittelalters ein – in Architektur, Malerei, Buchmalerei, Bildhauerei, Garten – und Weinbau, in Geheimnisse der Medizin und der Astronomie. Die Dokumentationen erzählen, wie und warum Klöster einen wesentlichen Beitrag zur kulturellen Entwicklung des Abendlandes geleistet haben. Drei Filme entstehen in Frankreich, Italien und Deutschland.

Die Karakorum Töchter

Bergführerinnen aus Pakistan

Takht Bika, 23, wohnt in Shimshal, einem kleinen Nest im Norden Pakistans auf einer Höhe von 3100 Metern über dem Meeresspiegel.
Klettergurt, Steigeisen und Eispickel sind die Werkzeuge, die Takht Bika bei ihrer Arbeit bald regelmäßig benötigen wird. Die junge Pakistanerin besucht zusammen mit einigen anderen Frauen aus ihrem Dorf die Shimshal Mountaineering School. Seit vier Jahren stellen hier Musliminnen das traditionelle Rollenbild Pakistans auf den Kopf, weil sie in einem Beruf arbeiten wollen, der bisher nur Männern vorbehalten war.
„Die Karakorum Töchter“ erzählt die Geschichte von starken Frauen.

Der Kampf gegen das Dicksein

Eine Diät nach der anderen – abnehmen, JoJo-Effekt, zunehmen und noch mehr zunehmen. Menschen, die unter Adipositas, also Fettleibigkeit leiden, kommen aus diesem Teufelskreis kaum heraus. Erfolge und Niederlagen wechseln sich ab. Hinzu kommt die Stigmatisierung, oft sogar im eigenen Familien- und Freundeskreis. Sie seien selber schuld an ihrem Übergewicht. Die Folge: Betroffene verzweifeln, fühlen sich abgelehnt und ziehen sich zurück.

Der Film begleitet über eine längere Zeitspanne eine junge Frau, die sich im Kampf gegen ihr Übergwicht einer Magenoperation unterzieht und eine Familie, die gemeinsam auf natürlichem Wege versucht, die überflüssigen Kilos in den Griff zu kriegen.

Nestinari in Bulgarien

Der Tanz auf dem Feuer

Jedes Jahr am 21.Mai, dem Tag der Heiligen Konstantin und Elena, versammeln sich die Bewohner zweier abgelegener Bergdörfer im malerischen Strandscha-Gebirge, um bei Einbruch der Dunkelheit mit verzückten Schreien durch die Kohlenglut zu tanzen. Mit dem Feuertanz sollen Gesundheit und Fruchtbarkeit beschworen werden. Das Ritual gehört zum immateriellen UNESCO Kulturerbe.

Die Dokumentation begleitet die älteste Nestinari des Dorfes in ihrem Alltag und bei den Festvorbereitungen sowie eine junge Frau, die längst nicht mehr im altertümlichen Dorf wohnt, sondern in einer modernen Stadt und nun das erste mal im Feuer tanzen wird…

Wir sind die Gábor

Wenn man durch die Städte Siebenbürgens streift, trifft man merkwürdig gekleidete Wesen. Die Männer tragen einen schwarzen Anzug, einen großen schwarzen Hut mit Krempe, einen imposanten Schnurrbart, die älteren einen Backenbart. Ihre Frauen sind bunt gekleidet: Farbenfrohe Blumenmuster zieren ihre langen Plisseeröcke, ebenso wie ihre Kopftücher.

„Wir sind die Seidenzigeuner“, betonen sie, so nennen sie sich selbst. Sie sind sehr stolze Menschen und viele wohlhabend. Ihr Leben wird von festen und strengen Regeln bestimmt. Sie sind endogam, d.h. sie heiraten ausschließlich untereinander.

Die Gábor sind sehr verschlossen, sie gewähren keinen Einblick in ihre Gesellschaft. Der Film gewährt zum ersten Mal Einblick in ihre Welt.

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telekult Film und Medienproduktion GmbH

Kremmener Str. 6

10435 Berlin



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