In Produktion

Der Sommer der kirgisischen Nomadenfamilien

Lernen und Spielen in der Jurte

Kirgisistan ist ein Land im hochgebirgigen Teil Zentralasiens. Flächenmäßig halb so groß wie Deutschland und nur dünn besiedelt. Fast die Hälfte der Kirgisen lebt unter recht einfachen Bedingungen. Nur auf 20 Prozent des Landes ist karge Landwirtschaft möglich. Daher ziehen noch viele Nomaden während der Sommermonate mit ihren Tieren auf die Hochweiden über 3.500 Meter. Ihre Kinder sind dabei – und für sie gibt es seit einigen wenigen Jahren spezielle Kindergärten und Schulen in Jurten auf den Hochplateaus.

Maja Lundes Bestseller gegen den Klimawandel

Der Klimawandel, das drängendste Problem im Anthropozän, bedroht alle Lebewesen auf diesem Planeten. Kann Literatur uns helfen, die Dimension dieser Herausforderung zu erfassen, vielleicht sogar zu einem Bewusstseinswandel beizutragen?

In den USA hat sich schon länger eine eigenständige literarische Gattung entwickelt, die sogenannte Climate-Fiction, angelehnt an Science-Fiction, und kurz Cli-Fi genannt. In Europa gewinnt das Genre erst seit einiger Zeit an Bedeutung. Den wahrscheinlich wichtigsten Beitrag dazu hat die vielfach preisgekrönte norwegische Autorin Maja Lunde mit bisher drei Romanen geliefert, die auf dem internationalen Buchmarkt wie eine Bombe eingeschlagen sind. Ihre Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt und mehr als 2,5 Millionen mal verkauft.

In ihren Klimaromanen erzählt sie anhand von menschlichen Schicksalen, was uns blühen kann, wenn wir unsere Lebens- und Wirtschaftsweise nicht ändern. Auch wenn die Zukunftsszenarien erschreckend sind, bleibt am Ende immer ein Schimmer Hoffnung. Vielleicht ist das einer der Gründe für ihren erstaunlichen Erfolg.

Einzigartige Paradiese

Wasserwelten in Europa

Eine Doku-Reihe

 

Wo die Elemente Wasser und Erde aufeinandertreffen, entfaltet die Natur auf dramatische Weise ihre Kräfte. Es entstehen spektakuläre Landschaften und außergewöhnliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere.  Dabei werden Energien frei, denen der Mensch sich nicht entziehen kann. Schon gar nicht, wenn eine Naturgewalt wie Wasser im Spiel ist. Oft aber kommt die Liebe erst auf den zweiten Blick. Als Reiseziele standen Binnengewässer immer im Schatten der Meeresküsten. Das scheint sich gerade zu ändern. Umweltbewusste und vor allem auch viele junge Leute, die zunehmend auf Flug- und Fernreisen verzichten wollen, interessieren sich stärker für europäische Ziele und für möglichst intakte Landschaften. Wer einmal den Zauber der unberührten Schönheiten entdeckt hat, möchte mehr davon.

Die Reihe entführt in wenig bekannte, teils noch unberührte Landschaften, in denen Wasser eine zentrale Rolle spielt: atemberaubende Schluchten, Seen, Flüsse, Landschaftsformationen, deren reiche Fauna und Flora verzaubern und nachhaltig beeindrucken.

Auf den Spuren der Entdecker Sibiriens

Die Große Nordische Expedition

Vor fast 300 Jahren Anfang des 18. Jahrhunderts machten sich Europäische Wissenschaftler im Auftrag der neugegründeten Petersburger Akademie der Wissenschaften auf einen langen und abenteuerlichen Weg, um den Osten Russlands zu erforschen – Sibirien, ein riesiges unbekanntes kaltes Land voller Geheimnisse. Die Resultate dieser Großen Nordischen Expedition sind bis heute von großer Bedeutung.

Es entsteht eine zweiteilige Doku.

Narva

Die russischste Stadt der EU

Rund 96 Prozent der 60.0000 Einwohner der estnischen Grenzstadt Narva sind Russen. Der Krieg offenbart ihre aktuellen Integrations- und Identitätsprobleme. Für viele Bürger ist der estnische Staat zwar einerseits wirtschaftlich und zunehmend auch politisch attraktiv, es bestehen aber andererseits weiterhin enge kulturelle und sprachliche Bindungen zu Russland, die viele Integrationsbemühungen hemmen. Je näher der Konflikt den baltischen Staaten kommt, je eher könnte er zu einer Zerreißprobe für Estland und auch andere osteuropäische Länder werden.

The Young American

Der junge Cowboy Crowley muss entscheiden, ob er seinen Eltern in ein armes „Redneck“ Dasein in Colorado folgt oder ob die Welt mehr für ihn bereithält – ein Blick auf die amerikanische Gesellschaft aus der Perspektive der klassischen Freiheitsikone.
Die Langzeitbeobachtung von Crowley in der prägenden Zeit des Erwachsenwerdens verhandelt große Lebensthemen und die universellen Fragen. Und: Kann man seine Herkunft überwinden und aus seinem sozialen Umfeld ausbrechen?
Ein College Stipendium ist seine einzige Chance auf ein anderes, besseres Leben. Schafft er es nicht, bleibt er mit hoher Wahrscheinlichkeit in Olney Springs, tritt in die Fußstapfen seines Großvaters und Vaters und übernimmt ihre Ansichten und ihren Wertekanon. Schafft er es aber, öffnet sich seine Welt.

Rasta Gracie und die Heilpflanzen Jamaikas

Reggae, Marihuana und wilde Dreadlocks prägen das Bild von Jamaicas Rastafari. Ihre Aufstände in den Gettos von Kingston in den 1970er Jahre und ihr Glaube an einen schwarzen Messias.
Soweit das Kischee. Doch die über 30.000 jamaikanischen Rasta leben ein naturverbundenes und achtsames Leben. Viele haben profunde Kenntnisse über Pflanzen und deren Heilwirkungen. Das macht sie heute wieder attraktiv für die jungen Generationen in Jamaika und der Welt. Rasta GRACIE, die wegen ihrer Schönheit EMPRESS genannt wird, hat als alleinerziehende Mutter einen großen Traum. Sie will in ihrem kleinen Dorf in Jamaika einen Gemüseladen aufmachen, der den Nachhaltigkeitsregeln der Rastafari genügt. Ein Einblick in die lebensbejahende und naturverbundene Lebenswelt einer Community, die mehr zu bieten hat als Reggae.

Basterland

Weltweit gilt „Bastard“ als Schimpfwort. Außer bei ihnen: Nachkömmlinge weißer Kolonialisten und schwarzer Nama-Frauen in Zentral Namibia, die sich selbst mit Stolz so nennen. Sie heißen Heinrich, Wilhelm, Elfriede und Megan oder auch Lee-Ray. Ihre Gesichter unterscheiden sich auffällig in ihren Gesichtszügen und Hautschattierungen. 35.000 Menschen in Zentral Namibia tragen ihren Namen ‚Baster‘ mit Stolz, denn er erinnert sie an ihre Herkunft und ihr Erbe. Ihr Land, auch „Basterland“ genannt, ist touristisch unerschlossen. Nicht nur ihre Gesichtszüge und Hautfarbe sind anders, auch ihre Trachten, die an vergangene Zeiten erinnern. Die Baster pflegen ihre Traditionen seit 300 Jahren. Doch wie lange noch?

Black is beautiful

Macht im Spiegel der Porträtmalerei

Nachdem weiße Künstler seit Jahrhunderten vor allem weiße Mächtige porträtiert haben, setzten Michelle und Barack Obama ein neues Zeichen, als sie zwei afroamerikanische MalerInnen mit ihren offiziellen Präsidenten-porträts beauftragten. Ausgehend von diesem Traditionsbruch entfaltet der Film am Beispiel der Bildnismalerei die vielfältigen Aspekte einer internationalen Debatte um die Repräsentanz marginalisierter Gruppen (Schwarze, Latinos, etc.) in der Kunst, bei der vor allem afroamerikanische Künstler immer vernehmlicher ihren Platz in der Kunstgeschichte reklamieren und dabei mit hochkarätigen Werken voller Kraft und Glamour überraschen.

Lost in Time

Die versunkene Hochkultur von Mesquito

Welche Geheimnisse verbergen sich im Dschungel von Honduras? Archäologen wollen beweisen, dass dort, wo heute nur wenige Menschen leben, vor 1000 Jahren eine regelrechte Hochkultur existierte. Eine Deutsch-Schweizerische Expedition unter der Leitung des Deutschen Archäologischen Institutes, der Universität Zürich und dem Museum Rietberg (Zürich) wird von ihrem Basislager aus mit Hilfe modernster Technologie ein bisher fast unerforschtes Gebiet im Osten des Landes erkunden, es wissenschaftlich regelrecht auf den Kopf stellen und möchte ihm dabei seine archäologischen Geheimnisse entlocken. Bereits heute wissen sie: sie betreten ein Gebiet, das in der Vergangenheit extrem dicht besiedelt war.

Edelweißpiraten

Widerstand und Verfolgung von Jugendlichen im Dritten Reich

Erst 60 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurden die „Edelweißpiraten“ offiziell rehabilitiert und die seinerzeit noch lebenden Mitglieder wurden geehrt.
Über Jahrzehnte waren sie als mehr oder weniger kriminelle Anarchobande diskreditiert worden und schließlich weitgehend in Vergessenheit geraten. Neue Recherchen zeichnen nun ein differenziertes Bild der Edelweißpiraten, einer Gruppe von Jugendlichen im Alter von 16-18 Jahren aus dem Kölner Arbeiterviertel Ehrenfeld, die sich gegen Ende des Krieges zunehmend radikalisierte und auch vor politischer Gewalt nicht zurückschreckte.

plan b

Gesundheit darf kein Luxus sein

In welche Familie Kinder geboren werden, in welchem Land sie aufwachsen, in welcher sozialen Schicht sie sich bewegen, all das bestimmt mit darüber, wie gesund sie sind, wie lange sie leben werden. Faktoren wie schlechte Ernährung, mangelnde Bildung, kaum Gesundheitsvorsorge, eine schwierige Wohnsituation oder Stress beeinflussen unsere Gesundheit. Ungesunde Lebensbedingungen werden wie Krankheiten vererbt. Ein Kreislauf, den es zu durchbrechen gilt.

Aber es gibt hoffnungsvolle Ansätze in Berlin, Amsterdam und Neapel, um Gesundheit neu zu definieren.

Der Kampf um Gesundheit, unabhängig von Einkommen und sozialem Umfeld, geht die ganze Gesellschaft an.

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telekult Film und Medienproduktion GmbH

Kremmener Str. 6

10435 Berlin



Tel. +49 30 / 44 67 37-6

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