In Produktion

Maja Lundes Bestseller gegen den Klimawandel

Der Klimawandel, das drängendste Problem im Anthropozän, bedroht alle Lebewesen auf diesem Planeten. Kann Literatur uns helfen, die Dimension dieser Herausforderung zu erfassen, vielleicht sogar zu einem Bewusstseinswandel beizutragen?

In den USA hat sich schon länger eine eigenständige literarische Gattung entwickelt, die sogenannte Climate-Fiction, angelehnt an Science-Fiction, und kurz Cli-Fi genannt. In Europa gewinnt das Genre erst seit einiger Zeit an Bedeutung. Den wahrscheinlich wichtigsten Beitrag dazu hat die vielfach preisgekrönte norwegische Autorin Maja Lunde mit bisher drei Romanen geliefert, die auf dem internationalen Buchmarkt wie eine Bombe eingeschlagen sind. Ihre Bücher wurden in 40 Sprachen übersetzt und mehr als 2,5 Millionen mal verkauft.

In ihren Klimaromanen erzählt sie anhand von menschlichen Schicksalen, was uns blühen kann, wenn wir unsere Lebens- und Wirtschaftsweise nicht ändern. Auch wenn die Zukunftsszenarien erschreckend sind, bleibt am Ende immer ein Schimmer Hoffnung. Vielleicht ist das einer der Gründe für ihren erstaunlichen Erfolg.

The Young American

Der junge Cowboy Crowley muss entscheiden, ob er seinen Eltern in ein armes „Redneck“ Dasein in Colorado folgt oder ob die Welt mehr für ihn bereithält – ein Blick auf die amerikanische Gesellschaft aus der Perspektive der klassischen Freiheitsikone.
Die Langzeitbeobachtung von Crowley in der prägenden Zeit des Erwachsenwerdens verhandelt große Lebensthemen und die universellen Fragen. Und: Kann man seine Herkunft überwinden und aus seinem sozialen Umfeld ausbrechen?
Ein College Stipendium ist seine einzige Chance auf ein anderes, besseres Leben. Schafft er es nicht, bleibt er mit hoher Wahrscheinlichkeit in Olney Springs, tritt in die Fußstapfen seines Großvaters und Vaters und übernimmt ihre Ansichten und ihren Wertekanon. Schafft er es aber, öffnet sich seine Welt.

Der Sommer der kirgisischen Nomadenfamilien

Lernen und Spielen in der Jurte

Kirgisistan ist ein Land im hochgebirgigen Teil Zentralasiens. Flächenmäßig halb so groß wie Deutschland und nur dünn besiedelt. Fast die Hälfte der Kirgisen lebt unter recht einfachen Bedingungen. Nur auf 20 Prozent des Landes ist karge Landwirtschaft möglich. Daher ziehen noch viele Nomaden während der Sommermonate mit ihren Tieren auf die Hochweiden über 3.500 Meter. Ihre Kinder sind dabei – und für sie gibt es seit einigen wenigen Jahren spezielle Kindergärten und Schulen in Jurten auf den Hochplateaus.

Kulturschätze für die Ewigkeit

Eine Doku-Reihe

Anlässlich von 50 Jahren UNESCO-Welterbekonvention schlägt die Reihe einen Bogen vom Gestern zum Heute und fragt, wie der Genius Loci einzelner Stätten auch für künftige Generationen lebendig, wertvoll und inspirierend sein kann. Die Reihe führt uns zu vier bedeutenden Welterbestätten in Europa: nach Arles, zum Aachener Dom, nach St. Petersburg und an die Amalfi-Küste.  Sie erzählt, warum die jeweiligen Stätten unter den besonderen Schutz der Weltgemeinschaft gestellt wurden, was das für die Orte bedeutet und was sie künftigen Generationen bieten, also wie zukunftsfähig diese besonderen Welterbestätten sind. Anlass für die Reihe ist der 50. Jahrestag der Verabschiedung der Welterbekonvention, den die UNESCO 2022 feiern kann. Die Übereinkunft, die am 16. November 1972 von 193 Staaten ratifiziert wurde, war die Grundlage für eine Liste von Monumenten, die seit 1975 als „Weltkulturerbe“ unter den Schutz der Staatengemeinschaft gestellt werden. Die Idee von einem Welterbe, das der ganzen Menschheit gehört, war revolutionär. 

Von der fürstlichen Schatztruhe zum Museum der Zukunft

Die Kulturgeschichte der Museen

Seit über einem halben Jahrtausend ist das Museum ein Ort der Bildung, Erbauung und Selbstvergewisserung und erlebt in dieser Zeitspanne eine faszinierende Metamorphose: von der fürstlichen Marotte zu milliardenschweren Prestigeobjekten von Staaten, Städten oder Wirtschaftsmagnaten. Im Kampf um mediale Aufmerksamkeit geht man dabei heute architektonisch wie programmatisch spektakulärere Wege, um jeweils ein unverwechselbares, modernes Image zu generieren. Eine Kulturgeschichte.

Auf den Spuren der Entdecker Sibiriens

Die Große Nordische Expedition

Vor fast 300 Jahren Anfang des 18. Jahrhunderts machten sich Europäische Wissenschaftler im Auftrag der neugegründeten Petersburger Akademie der Wissenschaften auf einen langen und abenteuerlichen Weg, um den Osten Russlands zu erforschen – Sibirien, ein riesiges unbekanntes kaltes Land voller Geheimnisse. Die Resultate dieser Großen Nordischen Expedition sind bis heute von großer Bedeutung.

Es entsteht eine zweiteilige Doku.

Einzigartige Paradiese

Wasserwelten in Europa

Eine Doku-Reihe

 

Wo die Elemente Wasser und Erde aufeinandertreffen, entfaltet die Natur auf dramatische Weise ihre Kräfte. Es entstehen spektakuläre Landschaften und außergewöhnliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere.  Dabei werden Energien frei, denen der Mensch sich nicht entziehen kann. Schon gar nicht, wenn eine Naturgewalt wie Wasser im Spiel ist. Oft aber kommt die Liebe erst auf den zweiten Blick. Als Reiseziele standen Binnengewässer immer im Schatten der Meeresküsten. Das scheint sich gerade zu ändern. Umweltbewusste und vor allem auch viele junge Leute, die zunehmend auf Flug- und Fernreisen verzichten wollen, interessieren sich stärker für europäische Ziele und für möglichst intakte Landschaften. Wer einmal den Zauber der unberührten Schönheiten entdeckt hat, möchte mehr davon.

Die Reihe entführt in wenig bekannte, teils noch unberührte Landschaften, in denen Wasser eine zentrale Rolle spielt: atemberaubende Schluchten, Seen, Flüsse, Landschaftsformationen, deren reiche Fauna und Flora verzaubern und nachhaltig beeindrucken.

Geheimkommando 1005

Niemand kennt das Geheimnis bis heute genau, wie viele Ermordete es waren. Zehntausende mindestens. Ermordet gleich zu Beginn der Nazi- Regimes. Getötet und dann achtlos verscharrt. Bis heute quält es die Menschen, die dort leben. Bis heute sind viele der anonymen Massengräber unentdeckt, doch über 70 Jahre nach Ende des Krieges gehen Aktivisten in Frankreich und Deutschland wieder den Verbrechen nach, den wenigen Spuren der „Sonderaktion 1005“.

Genauso akribisch wie sie ihre Massenmorde geplant und durchgeführt hatten, gingen die nationalsozialistischen Machthaber dabei vor, die Spuren ihrer Verbrechen zu beseitigen.
Hatten sie beim Vormarsch in den Osten zunächst die Opfer ihrer Hinrichtungen einfach in Massengräbern verscharrt, so fürchteten sie nach der Wende des Krieges und der Gegenoffensive der roten Armee, dass ihre Gräueltaten irgendwann entdeckt würden. Wie systematisch die Bürokraten der Massenmorde daran gingen, ihre Spuren zu verwischen und wie grausam und unmenschlich sie dabei vorgingen, ist bis heute ein weitgehend unbekanntes Kapitel Kriegsgeschichte. Viele Angehörige der seinerzeit getöteten Juden, Sinti, Roma, Partisanen oder einfacher Zivilisten warten bis heute auf eine Nachricht über den Verbleib ihrer Verwandten, hoffen noch immer zumindest auf eine würdige Gedenkstätte.

Rasta Gracie und die Heilpflanzen Jamaikas

Reggae, Marihuana und wilde Dreadlocks prägen das Bild von Jamaicas Rastafari. Ihre Aufstände in den Gettos von Kingston in den 1970er Jahre und ihr Glaube an einen schwarzen Messias.
Soweit das Kischee. Doch die über 30.000 jamaikanischen Rasta leben ein naturverbundenes und achtsames Leben. Viele haben profunde Kenntnisse über Pflanzen und deren Heilwirkungen. Das macht sie heute wieder attraktiv für die jungen Generationen in Jamaika und der Welt. Rasta GRACIE, die wegen ihrer Schönheit EMPRESS genannt wird, hat als alleinerziehende Mutter einen großen Traum. Sie will in ihrem kleinen Dorf in Jamaika einen Gemüseladen aufmachen, der den Nachhaltigkeitsregeln der Rastafari genügt. Ein Einblick in die lebensbejahende und naturverbundene Lebenswelt einer Community, die mehr zu bieten hat als Reggae.

Pascha, der kleine Maler

Pascha ist 11 Jahre alt und lebt in der russischen Stadt Arzamas. Er malt gerne und viel. Seine Lieblingsmotive sind Haustiere – Katzen, Hunde, Meerschweinchen und sogar Pferde, am besten mit Acrylfarben und schön bunt. Seit Pascha 4 ist, übt er sich im Malen und erste Erfolge ließen nicht lange auf sich warten: seit einigen Jahren bekommt Pascha Aufträge von Menschen, die ihre kleinen Lieblinge auf Papier verewigen möchten. Der Junge startet mit seiner Mutter eine gemeinnützige Initiative namens „Liebe Pinsel“, eine Art Hommage an seine geliebten Vierbeiner. Die ersten Bilder wurden auf Paschas Instagram-Account gepostet, dann hagelte es Aufträge. Pascha ist so bekannt, dass er sogar Aufträge aus anderen Ländern erhält, aus Spanien, Deutschland, Frankreich, aus den USA oder Lettland. Die Kunden senden ein Foto und eine Geschichte ihres Haustiers. Der kleine Künstler erhält für seine Arbeit keine Bezahlung mit Geld, sondern Tierfutter, Medikamente und andere notwendige Dinge für Tierheime.

Black is beautiful

Macht im Spiegel der Porträtmalerei

Nachdem weiße Künstler seit Jahrhunderten vor allem weiße Mächtige porträtiert haben, setzten Michelle und Barack Obama ein neues Zeichen, als sie zwei afroamerikanische MalerInnen mit ihren offiziellen Präsidenten-porträts beauftragten. Ausgehend von diesem Traditionsbruch entfaltet der Film am Beispiel der Bildnismalerei die vielfältigen Aspekte einer internationalen Debatte um die Repräsentanz marginalisierter Gruppen (Schwarze, Latinos, etc.) in der Kunst, bei der vor allem afroamerikanische Künstler immer vernehmlicher ihren Platz in der Kunstgeschichte reklamieren und dabei mit hochkarätigen Werken voller Kraft und Glamour überraschen.

Lost in Time

Die versunkene Hochkultur von Mesquito

Welche Geheimnisse verbergen sich im Dschungel von Honduras? Archäologen wollen beweisen, dass dort, wo heute nur wenige Menschen leben, vor 1000 Jahren eine regelrechte Hochkultur existierte. Eine Deutsch-Schweizerische Expedition unter der Leitung des Deutschen Archäologischen Institutes, der Universität Zürich und dem Museum Rietberg (Zürich) wird von ihrem Basislager aus mit Hilfe modernster Technologie ein bisher fast unerforschtes Gebiet im Osten des Landes erkunden, es wissenschaftlich regelrecht auf den Kopf stellen und möchte ihm dabei seine archäologischen Geheimnisse entlocken. Bereits heute wissen sie: sie betreten ein Gebiet, das in der Vergangenheit extrem dicht besiedelt war.

Basterland

Weltweit gilt „Bastard“ als Schimpfwort. Außer bei ihnen: Nachkömmlinge weißer Kolonialisten und schwarzer Nama-Frauen in Zentral Namibia, die sich selbst mit Stolz so nennen. Sie heißen Heinrich, Wilhelm, Elfriede und Megan oder auch Lee-Ray. Ihre Gesichter unterscheiden sich auffällig in ihren Gesichtszügen und Hautschattierungen. 35.000 Menschen in Zentral Namibia tragen ihren Namen ‚Baster‘ mit Stolz, denn er erinnert sie an ihre Herkunft und ihr Erbe. Ihr Land, auch „Basterland“ genannt, ist touristisch unerschlossen. Nicht nur ihre Gesichtszüge und Hautfarbe sind anders, auch ihre Trachten, die an vergangene Zeiten erinnern. Die Baster pflegen ihre Traditionen seit 300 Jahren. Doch wie lange noch?

Das „Gelbe Elend“

Die Geschichte der Strafanstalt von Bautzen

Bis heute wird Bautzen, zum Leidwesen seiner Bürger, fast ausschließlich mit den ehemaligen Gefängnissen Bautzen I und Bautzen II in Verbindung gebracht. Nur wenige wussten aber, was sich wirklich hinter den Gefängnismauern abspielte. Die dramatischen Ereignisse im Bautzener Strafvollzug im Wendejahr 1989/90 vor dreißig Jahren sind Grund und Anlass, um an die wechselvolle Geschichte der Bautzener Haftanstalt zu erinnern.

Der letzte Umzug

Selten beschäftigen sich Senioren rechtzeitig mit der Frage, wo und wie sie ihren letzten Lebensabschnitt verbringen wollen. Die meisten Menschen wollen im Alter so lange wie möglich zu Hause bleiben. Allerdings werden die Wunschvorstellungen der immer älter werdenden Generation oft von der Realität eingeholt.

Dieser Film begleitet Menschen, die sich selbstbestimmt und aktiv, ihr neues Zuhause für den letzten Lebensabschnitt suchen. Wir erleben sie und ihre Angehörigen bei der Suche nach der für sie geeigneten Wohnform und Einrichtung. Sie lassen uns an ihren Überlegungen, Erwartungen, Wünschen und Hoffnungen teilhaben.

Die letzten Goralen der polnischen Tatra

Die Goralen sind ein fast vergessenes kleines Hirtenvolk, das seine Traditionen wie sonst keine andere ethnische Gruppe in Europa bis heute weitgehend bewahrt hat. Heute werden sie für ihre Bodenständigkeit, ihre Kultur, ihre Naturverbundenheit und ihr handwerkliches Können bewundert. Doch sie wollen auf gar keinen Fall mit ihren Traditionen zu einem lebendigen Freilichtmuseum werden.

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telekult Film und Medienproduktion GmbH

Kremmener Str. 6

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E-mail: info@telekult.de

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